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Wie moderne Steuerberatung Mandanten wirklich entlastet

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E-Rechnung ab 2028, GoBD, TSE-Pflicht an der Kasse: Vieles, was nach Bürokratie klingt, ist für Unternehmen handfeste Entlastung – wenn Prozesse konsequent digital aufgesetzt werden. In Regensburg arbeiten Anton Murr und Andreas Siedentop seit Jahren „digital by design“. Im Interview erklären sie, was Mandanten konkret davon haben und wie die Umstellung ohne Reibungsverluste gelingt.

Zwei Partner einer Regensburger Kanzlei erklären, warum digitale Prozesse längst Pflicht sind – und wie Unternehmen dadurch Zeit, Nerven und Geld sparen.

Herr Murr, was ändert sich im Bereich der Buchhaltung – und warum sollten Unternehmen jetzt handeln?

Anton Murr: Digitalisierung ist keine Kür mehr. GoBD, E-Rechnung spätestens ab 2028 und TSE-Pflicht bei Bargeld machen klare, digitale Prozesse zur Grundlage. Der Vorteil: Jeder Beleg ist revisionssicher, auffindbar und im Prozess verankert. Statt Ordner zu schleppen, arbeiten wir mit strukturierten Workflows – und Mandanten haben ihre Zahlen in Echtzeit im Blick.

„Transparenz in Echtzeit heißt: Am zehnten Werktag wissen Unternehmer, wo sie stehen – und nicht sechs Wochen später.“

Herr Siedentop, Sie sagen: „digital by design“. Wie sieht das in der Praxis aus?

Andreas Siedentop: Wir sind seit 2019 ununterbrochen als „Digitale Kanzlei“ der DATEV ausgezeichnet – mittlerweile sieben Jahre in Folge. Das spürt man im Alltag: Es gibt bei uns in den Büros keine Schränke und keine Rollcontainer. Unser Archiv nach 25 Jahren Kanzleigeschichte hat zwei Quadratmeter. Für die Mandanten bedeutet das: DATEV Unternehmen online für Belege und Zahlungen, E-Rechnung als Standard, FP-Sign für rechtssichere digitale Unterschriften, Kassensysteme mit TSE und wo sinnvoll, Schnittstellen aus Warenwirtschaft oder Banking. Wir arbeiten selbst genauso, wie wir es empfehlen – das schafft Geschwindigkeit und Konsistenz.

Wo verlieren Unternehmen oft Zeit, Geld und Nerven?

Murr: Drei Punkte. Erstens: Suchen statt finden. Papierbelege in Ordnern kosten Zeit und erzeugen Fehler. Zweitens: Nacherfassen. Abtippen von Zahlen führt zu Übertragungsfehlern. Drittens: Warten auf Auswertungen. Wenn BWA und OP-Listen erst Wochen später kommen, entscheidet man im Nebel. Digital heißt: 50 Prozent weniger Aufwand bei FiBu-Belegen im Schnitt, weniger Rückfragen, weniger Fehler – und Monatsabschluss bis zum Zehnten des Folgemonats. Die Bilanz liegt – wenn benötigt – im ersten Quartal des Folgejahres vor.

Können Sie das an einem Beispiel greifbar machen?

Siedentop: Ein lebensmittelverarbeitender Betrieb im Berliner Umland, 24 Mitarbeitende. Ausgangslage: Auswertungen kamen frühestens sechs Wochen nach Monatsende, fehlende Belege in der Buchhaltung, mehrere Leute „arbeiteten dem Steuerberater zu“, Bilanzen verspätet. Wir haben DATEV Unternehmen online inklusive DATEV Personal eingeführt, eine ERP-Schnittstelle angebunden, vor Ort geschult – und die Geschäftsleitung im System arbeitsfähig gemacht. Ergebnis: Verwaltung auf eine Mitarbeiterin reduziert, Auswertungen bis zum Zehnten des Folgemonats, alle Bilanzen – auch 2024 – fristgerecht. Die Personalkostenersparnis: 30.000 bis 40.000 Euro pro Jahr. Das ist kein Zukunftsversprechen, sondern gelebte Praxis.

Was nimmt Mandanten die größte Sorge bei so einer Umstellung?

Murr: Ein klarer Fahrplan. Wir arbeiten daher mit einem 30/60/90-Tage-Onboarding:

  • 0–30 Tage: Systemcheck, Rechtekonzept, Belegkreislauf definieren, Kasse/TSE prüfen, E-Rechnungsformate festlegen, Pilot starten.
  • 31–60 Tage: Schulung nach Rollen (Buchhaltung, Einkauf, Geschäftsführung), ERP-/Bank-Schnittstellen stabilisieren, erste Monatsauswertung am Zehnten des Folgemonats.
  • 61–90 Tage: Feinschliff, Automatiken, KPI-Dashboard, Abschluss „Papierfrei“.

Wir richten ein, wir schulen, wir betreuen laufend. Und ja – wir haben Mandanten über 70, die digital arbeiten. Zurück gewechselt ist noch niemand.

„Seit wir digital arbeiten, sucht niemand mehr Belege – wir treffen Entscheidungen auf Basis aktueller Zahlen.“

„Digital ist zu teuer“ – was entgegnen Sie darauf?

Siedentop: Rechnen hilft. Die laufenden Kosten digitaler Tools sind deutlich günstiger als manuelle Papierprozesse. Typisch sind 50 Prozent weniger Verwaltungsaufwand in der Belegverarbeitung, weniger Rückfragen, weniger Fehlerkorrekturen. Dazu kommen Compliance-Sicherheit und Prüfungsfestigkeit – die sind nicht in Euro pro Monat zu messen, zahlen sich aber spätestens in einer Betriebsprüfung aus. Unsere Erfahrung: Wer den Schritt konsequent geht, hat nach wenigen Monaten einen positiven ROI.

Welche rechtlichen Punkte sollten Unternehmer sicher im Griff haben?

Murr: GoBD: Nachvollziehbarkeit, Unveränderbarkeit, vollständige Ablage – das leistet ein digitales DMS mit definierten Prozessen. E-Rechnung ab 2028: Wir etablieren das Format heute, damit es alltäglich wird. TSE-Pflicht bei Bargeld: Kassen DSGVO – besonders im Lohn – beachten wir mit klaren Berechtigungskonzepten. Technisch setzen wir auf Hosting im DATEV-Rechenzentrum in Deutschland, administrieren Zugriffsrechte in Abstimmung mit dem Mandanten und protokollieren Änderungen. Kurz: GoBD-Sicherheit by design.

Wie stellen Sie sicher, dass man im Alltag „dranbleibt“?

Siedentop: Mit Kennzahlen und Routinen. Mehr als 100 Unternehmensmandate und über 200 Einkommensteuer-Mandate arbeiten bei uns papierlos; die E-Rechnungsquote liegt bei 97 Prozent. Auf Mandantenseite vereinbaren wir Servicelevel: BWA und Zahlungslisten bis zum Zehnten, OP-Management mit Erinnerungslogik, feste Jour-fixe. Und wir orientieren uns am Alltag unserer Mandanten – ob produzierendes Gewerk, Handel, Gastronomie mit Kasse oder Dienstleistung.

Was passt besonders gut zur Region – und auch zum Mindset unserer Leserinnen und Leser?

Murr: Im Großraum Regensburg haben viele Unternehmen kurze Wege und flache Hierarchien – Entscheidungen werden pragmatisch getroffen. Digitale Prozesse unterstützen genau das: klare Linien, präzise Veränderung, gutes Management. Wer seine Zahlen im Blick hat, minimiert Fehler und bleibt strukturiert.

Ihr Fazit: Was sollten Unternehmen jetzt konkret tun?

Siedentop: Den ersten Schritt gehen. Ein kostenfreies Erstgespräch klärt, wo Sie stehen und welche drei Maßnahmen den größten Effekt haben: E-Rechnung starten, Kasse/TSE sauber aufsetzen, Belegkreislauf digitalisieren. Danach kommt Tempo automatisch. Murr: Digitalisierung ist kein IT-Projekt, sondern Entlastung im Alltag. Und zwar messbar – in Minuten, Euro und Nerven.

WissensWert

GoBD, Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff – die Verwaltungsvorschrift des Finanzministeriums gilt seit 01.01.2020. Sie regelt, wie steuerrelevante Dokumente elektronisch erfasst, bearbeitet und gespeichert werden müssen, damit sie von Finanzbehörden anerkannt werden. Unterlagen müssen vollständig, unveränderbar und nachvollziehbar sein. Transparenz in Echtzeit heißt: Am zehnten Werktag wissen Unternehmer, wo sie stehen – und nicht sechs Wochen später. Seit wir digital arbeiten, sucht niemand mehr Belege – wir treffen Entscheidungen auf Basis aktueller Zahlen. brauchen eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung, die Prozesse müssen dokumentiert sein.

STEUERKANZLEI MURR & SIEDENTOP

DER PARTNER FÜR IHRE DIGITALE ZUKUNFT

Die Steuerkanzlei Murr & Siedentop in Regensburg ist nicht nur ein Steuerberater – sie ist ein echter Partner für Unternehmen, die ihre Prozesse optimieren und zukunftsfähig gestalten wollen. Mit ihrer ausgeprägten digitalen Ausrichtung und einem klaren Fokus auf Effizienz und Nachhaltigkeit, hebt sich die Kanzlei deutlich von herkömmlichen Steuerberatungsgesellschaften ab.

Digitalisierung als Grundlage für effiziente Steuerberatung

Seit der Einführung digitaler Prozesse ist die Kanzlei Murr & Siedentop nicht nur Vorreiter, sondern auch ein Vorbild in Sachen digitale Steuerberatung. Sie wurde seit 2019 als „Digitale Kanzlei“ von der DATEV ausgezeichnet – ein Beleg für ihre konsequente digitale Ausrichtung und ihren Anspruch, ihren Mandanten nicht nur moderne, sondern vor allem zukunftsfähige Lösungen zu bieten. Die Digitalisierung ist für die Kanzlei längst keine zusätzliche Option, sondern eine Notwendigkeit, die die Arbeit effizienter, schneller und vor allem sicherer macht.

Für die Mandanten bedeutet das vor allem eines: Sie profitieren von klaren, jederzeit verfügbaren Zahlen und Auswertungen. Durch die digitale Buchführung und das papierlose Büro werden Bearbeitungszeiten massiv verkürzt, sodass etwa innerhalb von nur drei bis fünf Arbeitstagen nach Belegvorlage die gesamte Buchhaltung inklusive betriebswirtschaftlicher Auswertungen vorliegt. Diese hohe Geschwindigkeit und Transparenz bedeuten nicht nur eine Zeitersparnis, sondern bieten auch die Grundlage für fundierte, schnelle Entscheidungen im Unternehmensalltag.

Maßgeschneiderte digitale Lösungen für jedes Unternehmen

Ganz gleich, ob es sich um kleine und mittelständische Unternehmen, Freiberufler oder Start-ups handelt – Murr & Siedentop bieten jedem Mandanten individuell abgestimmte digitale Lösungen. Das Team versteht sich als Partner, der den gesamten digitalen Transformationsprozess begleitet. Sie beraten nicht nur steuerlich, sondern auch betriebswirtschaftlich, und helfen dabei, digitale Strukturen in der Finanzbuchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie in der Steuererklärung sicher und effizient zu implementieren. Die Digitalisierung bietet hierbei auch erhebliche Kostenvorteile. Durch den Wegfall manueller Prozesse und eine deutlich reduzierte Fehlerquote werden nicht nur Personalressourcen eingespart, sondern auch die Qualität der Arbeit erheblich verbessert. Zudem erleichtern die sicheren Schnittstellen und das klare Rechtemanagement die Zusammenarbeit zwischen der Kanzlei und ihren Mandanten, was besonders bei sensiblen Daten von unschätzbarem Wert ist.

Zukunftsfähige Steuerberatung mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit

Murr & Siedentop sind nicht nur Experten in steuerlichen Angelegenheiten, sondern auch in betriebswirtschaftlicher Beratung und speziell in der Beratung von Unternehmen in der Insolvenz. Ihre Expertise in der digitalen und betriebswirtschaftlichen Steuerberatung ist ein klarer Vorteil, um auch in Krisenzeiten die richtigen Entscheidungen zu treffen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Sanierung von Unternehmen helfen sie, Risiken zu minimieren und Perspektiven zu schaffen. Die Kanzlei bietet nicht nur Lösungen für akute Probleme, sondern hilft Unternehmen, sich zukunftssicher aufzustellen. Dies betrifft nicht nur die steuerliche, sondern vor allem auch die betriebswirtschaftliche Beratung. Auch hier zeigt sich der Vorteil der Digitalisierung: durch transparente, strukturierte und immer aktuelle Zahlen können schon frühzeitig Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt werden.

Fazit: Steuerberatung, die mehr bietet — jetzt und für die Zukunft

Die Steuerkanzlei Murr & Siedentop zeichnet sich durch ihre konsequente Ausrichtung auf digitale Prozesse aus, die den Mandanten klare Vorteile bieten – sowohl in der Effizienz als auch in der Qualität der Arbeit. Durch moderne Lösungen, maßgeschneiderte Beratung und eine klare Fokussierung auf Nachhaltigkeit und Transparenz sind sie der ideale Partner für Unternehmen, die in einer zunehmend digitalen und komplexen Welt erfolgreich bleiben wollen. Die Kanzlei sorgt dafür, dass ihre Mandanten nicht nur heute, sondern auch in der Zukunft bestens aufgestellt sind.

Kontakt

Murr & Siedentop Part mbB
Steuerberatungsgesellschaft
Fritz-Fend-Straße 4
93047 Regensburg

Telefon: +49 (0)941 4662800

info@msptax.de
www.msptax.de

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